Die 5 besten Anleitungen zum Kalibrierungsintervall, die Sie lesen sollten

Kalibrierungsintervalle

In letzter Zeit gab es viele Fragen und Diskussionen zu Kalibrierintervallen. Viele möchten wissen, wie man Kalibrierintervalle richtig festlegt und anpasst. Es gibt keine Universalmethode, die für alle oder die meisten Situationen geeignet ist. Daher empfehle ich Ihnen, möglichst viele Methoden der Kalibrierintervallanalyse zu studieren, um diejenige zu finden, die Ihren spezifischen Anforderungen am besten entspricht. Ich habe eine Liste mit Artikeln und Leitfäden zur Kalibrierintervallanalyse zusammengestellt. Ich hoffe, sie hilft Ihnen bei der Auswahl der für Sie optimalen Methode(n).

 

Meine Top 5 empfohlenen Dokumente

1 | ILAC G-24: Richtlinien zur Bestimmung von Kalibrierintervallen
Der ILAC-G24-Leitfaden ist das erste Dokument, das ich Ihnen zur Lektüre empfehle. Er bietet international anerkannte Richtlinien zur Einhaltung der Norm ISO/IEC 17025:2005. Neben den Vorgaben zur Konformität bietet er auch Einblicke in die Festlegung von Kalibrierintervallen und fünf Methoden zur Anpassung dieser Intervalle.

 

2 | NCSL RP1: Festlegung und Anpassung von Kalibrierintervallen
Die NCSL International RP-1-Publikation ist wohl das bekannteste, meistzitierte und am häufigsten verwendete Dokument zur Festlegung und Anpassung von Kalibrierintervallen. Daher steht sie an zweiter Stelle meiner Liste. Die Publikation ist die umfassendste und enthält verschiedene Methoden zur Anpassung von Kalibrierintervallen. Einige sind einfach, andere komplexer. Sie ist jedoch nicht kostenlos. Die NCSL RP-1 kostet 75 US-Dollar, ist aber jeden Cent wert.
Über den unten stehenden Link gelangen Sie zur Website des NCSLI, wo Sie mehr über die RP-1-Publikation erfahren und das Dokument bei Bedarf erwerben können.

 

3 | Vereinfachte Kalibrierintervallanalyse
Die Arbeit wurde auf dem NCSL International Workshop and Symposium 2006 in Nashville, Tennessee, vorgestellt. Ich empfehle diese Arbeit, da sie einen einfachen Algorithmus zur Anpassung von Kalibrierintervallen auf Basis der Kalibrierhistorie eines Instruments bietet. Obwohl auch andere Methoden historische Daten verwenden, ist diese Methode einfach und schnell anzuwenden. Ein Ingenieurstudium ist nicht erforderlich.

 

4 | Kosteneffiziente Kalibrierungsintervalle
Dieser Beitrag wurde auf der ASQC-Jahrestagung 1995 in Cincinnati, Ohio, vorgestellt. Die darin beschriebene Methode nutzt die Weibull-Verteilung zur Charakterisierung von Ausfalldaten, um Kalibrierungsintervalle zu schätzen, die Risiko und Kosten minimieren. Ich empfehle diesen Beitrag, da die vorgestellte Methode darauf abzielt, die Geschäfts- und Qualitätsziele einer Organisation zu erfüllen. Für mich ist das eine Win-Win-Situation.

 

5 | Kalibrierungsintervalle aus Variablendaten
Diese Arbeit wurde 2005 auf dem NSCLI-Workshop und -Symposium in Washington, D.C. vorgestellt und 2006 in der Fachzeitschrift „Measure“ veröffentlicht. Die darin beschriebenen Methoden zeigen, wie man Kalibrierungsintervalle mithilfe von Variabilitätsdaten und Regressionsanalyse bestimmt (meine Lieblingsmethode!). Ich empfehle diese Methode Ingenieuren und Personen mit mathematischen Kenntnissen in Statistik. Sollten Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen, könnten Ihnen die beschriebenen Methoden komplexer erscheinen.

 

Weitere empfohlene Artikel

Die folgenden Artikel und Präsentationen haben es zwar nicht in meine Top 5 geschafft, sind aber dennoch eine lobende Erwähnung wert für alle, die sich eingehender mit der Kalibrierungsintervallanalyse beschäftigen. Schauen Sie sich daher die folgenden Informationen an; ich hoffe, sie tragen zu Ihrem Verständnis bei. Sollten Sie weitere Dokumente oder Informationen kennen, die ich dieser Liste hinzufügen sollte, senden Sie mir bitte eine E-Mail an [email protected].

 

Oak Ridge National Laboratory – Technisches Grundlagendokument zu Kalibrierungsintervallen

NIST GMP-11 – Zuordnung und Anpassung von Kalibrierintervallen für Laborstandards

Einmalige Kalibrierintervalle

Zuverlässigkeitsanalysemethoden für Kalibrierintervalle

Verwaltung von Kalibrierungsintervallen

Techniken zur Optimierung von Kalibrierungsintervallen

Kalibrierintervalle: Die Sicht eines Herstellers

Bestimmung von Kalibrierintervallen für Prozessleittechnik

Methoden zur Anpassung des Kalibrierungsintervalls: Programmbezogene Kosteneffekte

Kalibrierungsfrequenz

UL-Gerätekalibrierungsintervalle

Troemner – Bestimmung der Gewichtskalibrierungsintervalle

Beamex – Wie oft sollten Instrumente kalibriert werden?

Tangent Labs – Auswahl eines Kalibrierungsintervalls

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Über den Autor

Richard Hogan

Richard Hogan ist CEO von ISO Budgets, LLC, einem US-amerikanischen Beratungs- und Datenanalyseunternehmen. Zu seinen Dienstleistungen gehören Messberatung, Datenanalyse, Unsicherheitsbudgets und Regelkarten. Richard ist Systemingenieur mit Erfahrung im Labormanagement und in der Qualitätskontrolle in der Messtechnikbranche. Seine Spezialgebiete sind Unsicherheitsanalyse, Industriestatistik und Prozessoptimierung. Richard hat einen Master-Abschluss in Ingenieurwissenschaften von der Old Dominion University in Norfolk, Virginia. Vernetzen Sie sich mit Richard auf LinkedIn .

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